Zadar wird unterschätzt. Die Stadt hat alles – römische Ruinen, venezianische Architektur, gutes Essen, richtige Strände – ohne das Gedränge und die Preise von Dubrovnik. Dazu eine Meeresorgel, die Wellen in Musik verwandelt, und den schönsten Sonnenuntergang der Adriaküste.
Der Meeresorgel zuhören
Eine architektonische Klanginstallation, die in die Stufen der Uferpromenade eingebaut ist. Die Wellen drücken Luft durch 35 gestimmte Pfeifen unter den Marmorstufen und erzeugen so eine eigentümlich zufällige Orgelmusik. Kostenlos, 24 Stunden geöffnet, am schönsten bei Sonnenuntergang, wenn sich der Klang mit dem goldenen Licht mischt. Setzen Sie sich auf die Stufen und hören Sie zu.
Den Gruß an die Sonne erleben
Direkt neben der Meeresorgel – ein 22 Meter großer Kreis aus solarbetriebenen Glasplatten, die in den Boden eingelassen sind. Tagsüber sammelt er Sonnenenergie; bei Sonnenuntergang und nach Einbruch der Dunkelheit erzeugt er eine Lichtshow, die mit der Musik der Meeresorgel synchronisiert ist. Kostenlos, im Sommer am schönsten nach 20 Uhr.
Die Altstadt erkunden
Zadars Altstadt liegt auf einer Halbinsel, ist kompakt und lässt sich gut zu Fuß erkunden. Das römische Forum (1. Jahrhundert v. Chr.) bildet den Mittelpunkt, daneben steht die Kirche des heiligen Donatus (9. Jahrhundert, markanter Rundbau). Gehen Sie für den Blick auf den Hafen auf der alten Stadtmauer entlang, steigen Sie für das Panorama auf den Glockenturm der Kathedrale (kleiner Eintritt, vor Ort zu zahlen) und lassen Sie sich in den Marmorgassen treiben.
Am Strand Kolovare baden
10 Gehminuten südlich der Altstadt. Teils Kiesel, teils Betonplattformen. Sauberes Wasser, Blick auf die Berge jenseits des Kanals und Strandbars zu fairen Preisen. Weniger überlaufen als die Strände von Split und deutlich einheimischer. Wer es ruhiger mag, geht weiter nördlich an den Strand Borik.
Tagesausflug in den Nationalpark Krka
Eine Stunde südlich von Zadar liegt Krka mit einer Reihe von Wasserfällen, um die herum Wege führen. Hauptattraktion ist Skradinski Buk, eine 17-stufige Kaskade. Am Skradinski Buk ist Baden nicht erlaubt; der Park gestattet es nur bei Roški slap, Stinice und Pisak, und zwar vom 1. Juni bis 30. September. Der Eintritt für Erwachsene beträgt von Juni bis September €40, im April, Mai und Oktober €20 und von November bis März €7 (Nationalpark-Tarif – prüfen Sie den aktuellen Preis vor der Reise).
Tagesausflug zu den Plitvicer Seen
Kroatiens berühmtester Nationalpark, 1,5 Stunden nordöstlich. Eine Kette aus 16 türkisfarbenen Seen, die durch Wasserfälle verbunden sind. Eintritt €40 in der Hochsaison, Tickets mit fester Einlasszeit sind vorgeschrieben. Buchen Sie vorab online. Ein ganzer Tag – planen Sie 4–6 Stunden für die Wanderwege ein.
Frischen Fisch essen
Zadars Fischmarkt (Ribarnica) findet jeden Morgen hinter der Altstadt statt. Bei den Restaurants bieten die Straßen rund um die Kalelarga (die Hauptstraße der Altstadt) gute Möglichkeiten. Frisch gegrillter Fisch, Oktopussalat und der örtliche Maraschino-Kirschlikör. Kalkulieren Sie €15–20 pro Person.
Wie lange bleiben
Eine Nacht reicht für die Altstadt, die Meeresorgel und einen Strand. Zwei Nächte ermöglichen zusätzlich einen Tagesausflug in einen Nationalpark. Bei mehr als zwei Nächten werden Sie auf die Inseln übersetzen wollen – die Fähre ab Zadar fährt nach Ugljan, und Pašman ist über die Ždrelac-Brücke mit Ugljan verbunden.
Anreise
Zadar ist per Privattransfer mit Split (2 Std.) und Dubrovnik (5 Std.) verbunden. Auch die Nationalparks Plitvice und Krka sind von hier aus gut erreichbar.
Anfahrt nach Zadar
Privattransfer mit landschaftlichen Stopps unterwegs. Festpreise, einheimische Fahrer.
Bereit loszufahren?
Fragen Sie Ihren Privattransfer in unter einer Minute an. Festpreise, landschaftliche Stopps, bequem von Tür zu Tür.
Transfer anfragen →